S- 01 (H) SÜDLICHE ROUTE SZOMBATHELY - JÁK

SZOMBATHELY - JÁK

Szombathely, Sankt Martin Kirche - Franziskanerkirche - Martineum (2.3 km) - ehemalige Waldschule (3.9 km) - Kukulló - - St. Martin Wald (10.5 km) - Ják (16 km)

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Unterkunftsmöglichkeiten: Szombathely, Ják

Museen, Sammlungen: Szombathely, Ják

KARTE

 

 

Der Wald Heiliger Martin
Der Wald zwischen Ják, Újperint und der Meierei Sorok hatte im 19. Jahrhundert drei Besitzer: die Stadt Szombathely, die Gemeinde Szentmárton (Sankt Martin) und den Bischof von Szombathely. Der Wald fiel nicht unter die rechtliche Kategorie der Erbengemeinschaft, die drei Gebiete waren voneinander getrennt. Der Name des Waldes Heiliger Martin weist in erster Linie auf die Siedlung Szentmárton hin und erst sekundär auf den in Szombathely geborenen Bischof. Das heute bereits als Innenstadt von
Szombathely geltende Szentmárton war bis zum Jahre 1885 eine eigenständige Siedlung. Sein Wald erstreckte sich nicht innerhalb der eigenen Verwaltungsgrenze, sonder lag weiter entfernt in – der seinerzeit ebenfalls eigenständigen Siedlung – Újperint.
Der Wald kommt auch in den Schilderungen der Legende des Hl. Martin vor.
In der Legende des Sulpicius Severus über St. Martin lesen wir Folgendes:
„Als Martin sich in den Alpen verirrt hatte, geriet er in die Gefangenschaft von Räubern. Der eine hob schon seine Axt, um mit ihr auf seinen Kopf einzuschlagen, als seine mörderische Rechte vom anderen Räuber zurückgehalten wurde. Martin wurden die Hände nach hinten gebunden, einem ihrer Kumpanen wurde auferlegt, ihn zu bewachen und ihm alles abzunehmen. Nachdem er von diesem zu ihrem Verschlag gebracht wurde, begann er Martin auszuforschen, wer er denn eigentlich sei. Die Antwort lautete: Ein Anhänger Christi. Er wurde vom Räuber mehrmals gefragt, ob er Angst vor ihm habe. Martingestand ihm in eherner Ruhe, niemals so ruhig gewesen zu sein, da er wisse daß uns Gottes Gnade gerade im Unglück zur
Hilfe eilt, und daß er ihn eher bemitleide, weil er als Räuber nicht würdig sei, die Gnade Christi zu mpfangen. Dann begann er ihm das Evangelium zu erklären und ihm Gottes Worte zu verkünden. Wozu noch länger darlegen? Der Räuber wurde zum Gläubigen, er begleitete Martin und zeigte ihm den richtigen Weg.”
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Vaspör - Pusztacsatár

Der Name Pusztacsatár bezieht sich auf das Dorf Csatár aus der Árpádenzeit, sowie auf den Beruf der Einwohner (Csatár = Schildmacher). In der Türkenzeit war das Dorf entvölkert, aber seine, der Junger Maria geweihte Kapelle wurde von den Gläubigen aus der Umgebung weiterhin besucht. Es galt bereits in dem 17. Jahrhundert als Pilgerort.         Vaspör

 

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