Vaspör

Das erste Glied in dem Namen der Gemeinde aus dem Komitat Zala knüpft an den Eisenerz, welches in dieser Region vorkommt. Der zweite Teil des Namens entstand aus einem Personennamen. In der Nähe von Vaspör wurde das Eisenerde oder Raseneisenerde, welches sich in den oberen Erdschichten befindet, in den 11 – 13. Jahrhundert genutzt. Voraussichtlich wurde das hiesige Eisenerz in dem Mittelalter von den Einwohnern des nahen Csatár (heute Pusztacsatár) zum Waffenschmieden und Schildmachen genutzt. Die Kreuze entlang der Straße am Rande des Dorfes, die die Aufmerksamkeit dadurch auf sich lenken, dass sie eine Reihe an Heiligen auf ihren Sockeln darstellen (Sankt Georg, Sankt Margit, Sankt Johann der Teufer, Sankt Rokus usw.), sind bemerkenswert.
Pusztacsatár, der älteste Wallfahrtsort in West-Transdanubien, gehört verwaltungsmäßig zu Vaspör.

Vaspör ist eine der Stationen des Via Sancti Martini von Szombathely nach Tours. Der Pilgerweg stellt einem der größten Heiligen des europäischen Christentums, dem in dem Jahre 316 oder 317 n. Chr. In Szombathely geborenen Sankt Martin, ein Denkmal. Martin ging entlang dieser Landschaft, als er aus seiner Geburtsstadt Szombathely zuerst nach Italien und später nach Gallien zog. Als Soldat hat er bei den Toren der Stadt Amiens seinen Mantel mit einem Bettler geteilt, um so sein Mitgefühl den Armen und Verwahrlosten gegenüber auszudrücken. Er gab seine militärische Laufbahn auf um zu bekehren, er organisierte christliche Gemeinden und gründete Klöster. Nach seiner Rückkehr in Savaria hat er auch seine Mutter getauft. Im Jahre 371 wurde er zum Bischof in Tour gewählt. Aufgrund seiner Bescheidenheit, Unverbundenheit und der vollbrachten Wunder genoss er großen Respekt. Er starb im Jahre 397.

Die St.-Martins-Stationen innerhalb Wanderweg folgenden Strecken:
Vaspör - Nádasd (8 km) - Körmend, Szent Erzsébet Kirche(13.5 km) - Körmend, Bahnhof (15 km)
Vaspör - Pusztacsatár (4 km) - Velence (5.5 km) - Zalaháshágy (9 km) - Zalalövő, Stadtzentrum (17 km)

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Vaspör - Pusztacsatár

Der Name Pusztacsatár bezieht sich auf das Dorf Csatár aus der Árpádenzeit, sowie auf den Beruf der Einwohner (Csatár = Schildmacher). In der Türkenzeit war das Dorf entvölkert, aber seine, der Junger Maria geweihte Kapelle wurde von den Gläubigen aus der Umgebung weiterhin besucht. Es galt bereits in dem 17. Jahrhundert als Pilgerort.         Vaspör

 

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