Szombathely

Szombathely ist eine der Stationen des Via Sancti Martini von Szombathely nach Tours. Der Pilgerweg stellt einem der größten Heiligen des europäischen Christentums, dem in dem Jahre 316 oder 317 n. Chr. In Szombathely geborenen Sankt Martin, ein Denkmal. Martin ging entlang dieser Landschaft, als er aus seiner Geburtsstadt Szombathely zuerst nach Italien und später nach Gallien zog. Als Soldat hat er bei den Toren der Stadt Amiens seinen Mantel mit einem Bettler geteilt, um so sein Mitgefühl den Armen und Verwahrlosten gegenüber auszudrücken. Er gab seine militärische Laufbahn auf um zu bekehren, er organisierte christliche Gemeinden und gründete Klöster. Nach seiner Rückkehr in Savaria hat er auch seine Mutter getauft. Im Jahre 371 wurde er zum Bischof in Tour gewählt. Aufgrund seiner Bescheidenheit, Unverbundenheit und der vollbrachten Wunder genoss er großen Respekt. Er starb im Jahre 397.

Der Sankt Martin Historische Wanderweg führt von der Kalvarienkirche bis zu der Sankt Martin Kirche und zeigt diejenigen Schauplätze, welche mit den altchristlichen Traditionen von Szombathely verbunden sind. Die Kunstwerke an den jeweiligen Stationen richten die Aufmerksamkeit auf eine Episode in dem Leben des Sankt Martin und sankt Quirin. Die Stationen des Wanderweges sind:

  1. Kalvarie, Martineum ,,Martin, der Religionsschüler bekleidet mich“ – Werk von Tamás Somogyi. Die Bronzereliefs an der Wand des ehemaligen Karmelitenklosters zeigen Sankt Martin, wie er seinen Umhang teilt, sowie seinen Traum.
  2. Platz des altertümlichen Theaters „Er wurde öffentlich gepeinigt und musste schlussendlich die Stadt verlassen“. Das Werk von László Koller zeigt den Todesurteil des Sankt Quirin und die Peinigung des Sankt Martin.
  3. Perint Brücke – Sankt Quirin Gedenkstätte „ Er ward‘ in die tosenden Fluten des ’ Sibaris’ gestoßen ...” Die Gedenktafel ist das Werk des Bildhauers András Endre, das Werk auf dem Brückengeländer (Bischofsgürtel aus Bronze) stammt von Gábor Veres. Es ist der Ort des Märtyrertodes des Quirin, mit einem Mühlenstein um den Hals wurde er in den Sibaris gestoßen.
  4. Kathedrale, Seminar, Bischofpalais. Johann Szily, der erste Bischof der Diözese Szombathely gab die Stadt in den Obhut des Sankt Martin und des Sankt Quirin. Die Abbildungen des Quirin und Martin befinden sich in den Kapellen des Seminars, der Kathedrale und dem Bischofspalais. In der Kathedrale befindet sich die Reliquie des Sankt Martin, die der Erzbischof von Tours 1913 der Stadt Szombathely geschenkt hat.
  5. Savaria Platz ,,Bischof Martin gab sein Kleid einem Bettler.“ Werk von László Koller. In der Nähe befand sich das ehemalige Stadttor. Durch diesen gelangten die Einwohner im Mittelalter in die Sankt Martin Kirche und in den daneben liegenden Friedhof.
  6. Savaria Museum. Martin versteckte sich der Tradition nach unter Gänsen, als er zum Bischof gewählt werden sollte. Die Gänse haben ihn aber mit ihrem Geschnatter verraten und so konnte er seiner Aufgabe nicht weichen.
    Werk von Tamás Somogyi. In dem Lapidarium des Savaria Museums befinden sich die wertvollsten Erinnerungsstücke der altertümlichen Savaria, die hier ausgestellten Objekte zeugen unter anderem von der Präsenz einer altchristlichen Bevölkerung in dem IV-V. Jahrhundert.
  7. Sankt Martin Kirche, Sankt Martin Besucherzentrum, Sankt Martin Friedhof, Sankt Martin Brunnen ,,HIC NATUS EST S. MARTINUS – hier wurde Sankt Martin geboren”. Anstelle der Sankt Martin Kirche gab es bereits zu den Römerzeiten eine christliche Kultstätte. Die Seitenkapelle der Kirche soll der Legende nach über dem Geburtshaus des Sankt Martin gebaut worden sein. Die Sankt Martin Pfarre beheimatet das Sankt Martin Besucherzentrum. Die vor der Kirche stehende Brunnenstatue zeigt die Szene als Martin, der in seine Heimat zurückgekehrt war, seine Mutter tauft.
    Der Sankt Martin Friedhof ist der älteste, beinahe über zweitausend Jahre benutzte Friedhof Ungarns. Zur Zeit der Römer wurden hier Mitglieder der altchristlichen Gemeinde beigesetzt.

Die St.-Martins-Stationen innerhalb Wanderweg folgenden Strecken:
Szombathely - Szent Márton-Wald (9 km) - Kirche von Jak 14 km
Szombathely - Szent Márton Kirche 2.5 km

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Vaspör - Pusztacsatár

Der Name Pusztacsatár bezieht sich auf das Dorf Csatár aus der Árpádenzeit, sowie auf den Beruf der Einwohner (Csatár = Schildmacher). In der Türkenzeit war das Dorf entvölkert, aber seine, der Junger Maria geweihte Kapelle wurde von den Gläubigen aus der Umgebung weiterhin besucht. Es galt bereits in dem 17. Jahrhundert als Pilgerort.         Vaspör

 

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