Ják

Die Sankt Georg Abtei in Ják wurde in dem Jahre 1220 von Marthinus Magnus de Jaak gegründet, die Kirche wurde im Jahr 1256 eingeweiht. Das Tor der Kirche ist ein Meisterwerk der Architektur der Romanik in Ungarn. In dem Kloster der Abtei, welches in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zerstört wurde, lebten Benediktinermönche. Das Geschlecht Ják starb in der Mitte des 15. Jahrhundert aus, das Gebäude kam zuerst in den Besitz der Elderbach Berthold und später der Erdődy Familie. Die im Laufe der Jahrhunderte mehrmals beschädigte Kirche wurde in dem Zeitraum 1896 – 1904 von der Nationalen Denkmalskommission restauriert. Die zweistöckige Sankt Jakob Kapelle mit einem Vierpass wurde in dem Zeitraum 1250-1260 erbaut. Solange die Sankt Georg Kirche von den Mönchen benutzt wurde, war dies die Dorfkirche. Das Gebäude diente im Mittelalter als Unterkunft von Pilgern.
In der Nähe der Kirche befindet sich in dem sog. Apáti Haus eine ortsgeschichtliche Ausstellung, welche die Dokumente der Baugeschichte der Kirche, sowie die Vergangenheit des Dorfes vorstellt.
Achtung! Die Strecke durch den Wald bei Szentpéterfa ist aus Gründen der Wildbewirtschaftung nur tagsüber zu benutzen.

Ják ist eine der Stationen des Via Sancti Martini von Szombathely nach Tours. Der Pilgerweg stellt einem der größten Heiligen des europäischen Christentums, dem in dem Jahre 316 oder 317 n. Chr. In Szombathely geborenen Sankt Martin, ein Denkmal. Martin ging entlang dieser Landschaft, als er aus seiner Geburtsstadt Szombathely zuerst nach Italien und später nach Gallien zog. Als Soldat hat er bei den Toren der Stadt Amiens seinen Mantel mit einem Bettler geteilt, um so sein Mitgefühl den Armen und Verwahrlosten gegenüber auszudrücken. Er gab seine militärische Laufbahn auf um zu bekehren, er organisierte christliche Gemeinden und gründete Klöster. Nach seiner Rückkehr in Savaria hat er auch seine Mutter getauft. Im Jahre 371 wurde er zum Bischof in Tour gewählt. Aufgrund seiner Bescheidenheit, Unverbundenheit und der vollbrachten Wunder genoss er großen Respekt. Er starb im Jahre 397.

Die St.-Martins-Stationen innerhalb Wanderweg folgenden Strecken:
Ják - Bolygó-Bach (3 km) - Szent Márton-Wald (5 km.) - Csupor-Landhaus (7 km) - Szombathely, Kálvária (14 km)
Ják - Ójáki Weg - Szentpéterfai Wald(5 km) - Nagykölked (13 km) - Harasztifalu (15 km)

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Vaspör - Pusztacsatár

Der Name Pusztacsatár bezieht sich auf das Dorf Csatár aus der Árpádenzeit, sowie auf den Beruf der Einwohner (Csatár = Schildmacher). In der Türkenzeit war das Dorf entvölkert, aber seine, der Junger Maria geweihte Kapelle wurde von den Gläubigen aus der Umgebung weiterhin besucht. Es galt bereits in dem 17. Jahrhundert als Pilgerort.         Vaspör

 

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